Kategorie Archiv:Fälle des Behindertenrechts

Behinderte Schülern dürfen länger schreiben!

Mit Behinderung länger schreiben!!!

Schüler mit motorischen Einschränkungen haben Anspruch auf verängerte Bearbeitungszeit, soweit dadurch der infolge der Behinderung entstandene Nachteil ausgeglichen wird.

© Alexandra H./pixelio.de

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Über den Umfang der zu gewährenden Schreibverlängerung entscheidet in der Regel die Schulleitung nach Vorschlag und in Absprache mit den unterrichtenden Lehrkräften. In Zweifelsfällen ist die Entscheidung der zuständigen Schulaufsichtsbehörde einzuholen.

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Welche Hilfe erhalten Schüler mit einer Behinderung?

Ihre Ansprüche:

Schüler mit einer Behinderung haben Anspruch auf entsprechende Hilfestellungen. Dadurch soll die Chancengleichheit der Schüler wiederhergestellt werden.

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© Alexandra H._pixelio.de

Mögliche Unterstützungen, die beispielsweise beansprucht werden können:

– verlängerte Klassenarbeitszeiten bei motorischen Einschränkungen

–  Aufteilung der Klassenarbeit in mehrere Teile bei begrenzter Konzentrationsfähigkeit

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Muss Stadt Integrationshelfer für den Nachmittagsunterricht zahlen?

Wie würden Sie entscheiden?

Die Stadt Neuss weigert sich für die Nachmittagsbetreuung eines geistig behinderten Kindes an einer Realschule den nötigen Integrationshelfer zu bezahlen. Die Begründung des Sozialdezernenten:  „…es handelt sich hier um eine freiwillige Leistung der Stadt, die wir eigentlich nicht gewähren dürfen.“

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Die Aufgabe von Integrationshelfern ist, sich um Kinder zu kümmern, die eine feste Bezugsperson benötigen. Im Vormittagsunterricht werden diese Helfer an Regelschulen auch von der Stadt bezahlt. Weiterlesen

Behinderung bei der Bewerbung offenlegen?

Behinderte Menschen stellen sich oft die Frage, ob sie im Bewerbungsverfahren über ihre Behinderung informieren müssen oder möglicherweise durch Verschweigen bzw. Leugnen der Einschränkung ihre Jobaussichten erhöhen dürfen.

© Anton Porsche/pixelio.de

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Ungefragt müssen Bewerber grundsätzlich nicht auf ihre Behinderung hinweisen. Eine Ausnahme besteht, wenn der Bewerber aufgrund der Behinderung die Arbeitsleistung nicht erbringen kann. Dann muss der Bewerber erklären, wie sich die Behinderung auf die Arbeit auswirkt.

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Ohne Behindertentestament erbt der Staat!!!

Wenn der Staat das Erbe eines Behinderten kassiert
© Rainer Sturm/pixelio.de

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Mehr als 300.000 Kinder unter 25 Jahre sind in Deutschland behindert. Doch vielen Eltern ist nicht bewusst, dass im Falle des Ablebens eines oder beider Elternteile, der Staat mitunter einen großen Teil des vererbten Vermögens für die Pflege- und Betreuungshilfe „kassiert“. Es sei denn: Die Eltern haben rechtzeitig ein sogenanntes „Behindertentestament“ erstellt.

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Behinderte Menschen auf Jobsuche…

haben es eindeutig schwerer.

Zwar sind Arbeitgeber, die über mindestens 20 Arbeitnehmer verfügen, verpflichtet schwerbehinderte Menschen einzustellen (§ 71 Abs. 1 SGB IX).

© Paul Georg Meister/pixelio.de

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Allerdings kommen viele Arbeitgeber dieser Pflicht nicht nach und zahlen dann lieber die dann fällige monatliche Ausgleichsabgabe an das zuständige Integrationsamt (§ 77 Abs. 1 SGB IX). Die Höhe der monatlichen Abgabe richtet sich nach der Beschäftigungsquote und liegt zwischen 115,- EUR bis 290,- EUR je unbesetzten Pflichtplatz.

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Von Legasthenie betroffene Schüler aufgepasst!!!

Der Hinweis auf Legasthenie im Schulzeugnis ist verboten.

© Melanie Jedryas/pixelio.de

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Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass der Hinweis auf Legasthenie im Abiturzeugnis verboten ist.

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Alleinerziehende Mütter und Väter von behinderten Kindern aufgepasst!!!

Unterhaltsanspruch für alleinerziehende Mütter und Väter gestärkt.
Alleinerziehend_Helene Souza_pixelio.de

© Helene Souza/pixelio.de

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die Mutter eines unehelichen behinderten Kindes Anspruch auf längere Unterhaltszahlungen vom Vater hat , wenn sie der hohe Betreuungsaufwand für das Kind an einer Berufstätigkeit hindert (BGH, Az.: XII ZB 251/14). Dieser Grundsatz gilt selbstverständlich gleichermaßen für alleinerziehende Väter als auch in Fällen der Betreuung eines ehelichen behinderten Kindes.

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