Autor Archiv:Stephan Wagner

Sprechstunde für Betroffene zum Thema Diskriminierung

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© Klaus Klingelberg/pixelio.de

Wer Wann Was Wie Wo?

Neben der wie gewohnt stattfindenden offenen Sprechstunde bietet das Zentrum für Selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen e.V. am 09.12.2015 in der Zeit von 15 bis 18 Uhr in der Rheinallee 79-81 in 55118 Mainz eine kostenlose Sprechstunde mit einem Rechtsanwalt zum Thema Diskriminierung an.

Für Wen?

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Behinderte Schülern dürfen länger schreiben!

Mit Behinderung länger schreiben!!!

Schüler mit motorischen Einschränkungen haben Anspruch auf verängerte Bearbeitungszeit, soweit dadurch der infolge der Behinderung entstandene Nachteil ausgeglichen wird.

© Alexandra H./pixelio.de

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Über den Umfang der zu gewährenden Schreibverlängerung entscheidet in der Regel die Schulleitung nach Vorschlag und in Absprache mit den unterrichtenden Lehrkräften. In Zweifelsfällen ist die Entscheidung der zuständigen Schulaufsichtsbehörde einzuholen.

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Welche Hilfe erhalten Schüler mit einer Behinderung?

Ihre Ansprüche:

Schüler mit einer Behinderung haben Anspruch auf entsprechende Hilfestellungen. Dadurch soll die Chancengleichheit der Schüler wiederhergestellt werden.

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© Alexandra H._pixelio.de

Mögliche Unterstützungen, die beispielsweise beansprucht werden können:

– verlängerte Klassenarbeitszeiten bei motorischen Einschränkungen

–  Aufteilung der Klassenarbeit in mehrere Teile bei begrenzter Konzentrationsfähigkeit

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Muss Stadt Integrationshelfer für den Nachmittagsunterricht zahlen?

Wie würden Sie entscheiden?

Die Stadt Neuss weigert sich für die Nachmittagsbetreuung eines geistig behinderten Kindes an einer Realschule den nötigen Integrationshelfer zu bezahlen. Die Begründung des Sozialdezernenten:  „…es handelt sich hier um eine freiwillige Leistung der Stadt, die wir eigentlich nicht gewähren dürfen.“

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Die Aufgabe von Integrationshelfern ist, sich um Kinder zu kümmern, die eine feste Bezugsperson benötigen. Im Vormittagsunterricht werden diese Helfer an Regelschulen auch von der Stadt bezahlt. Weiterlesen

Touristenbahn nur für Menschen ohne Rollstuhl?

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© Jens Bredehorn / pixelio.de

Diese Frage beantwortet der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V. (BSK) in einem aktuellen Fall wie folgt:

„Die kürzlich in Bernkastel-Kues in Betrieb genommene neue Touristenbahn ist für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind und ihren Rollstuhl auch nicht für wenige Schritte verlassen, geschweige denn Treppen bzw. Stufen überwinden können, nicht nutzbar.“

Doch ist dies verboten?

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Amerikanische Diskriminierungsfälle erregen weltweit Aufsehen

Beispielfälle:

© Cornerstone/pixelio.de

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Eine Us-Tochter eines japanischen Automobilherstellers muss 25 Millionen Dollar Strafe zahlen, weil es Tausende Afroamerikanern, Hispanics und asiatischstämmige Menschen schlechtere Finanzierungsangebote gemacht habe als den übrigen Kunden.

 Quelle

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Wer musste selbst Diskriminierung erleben?

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© Tim Reckmann/Pixelio.de

Diese Frage stellt die Antidiskrimierungsstelle des Bundes den Menschen in Deutschland im Rahmen einer Umfrage.

Wichtig!

Betroffene sollten sich an der Umfrage beteiligen!!!

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Behinderung bei der Bewerbung offenlegen?

Behinderte Menschen stellen sich oft die Frage, ob sie im Bewerbungsverfahren über ihre Behinderung informieren müssen oder möglicherweise durch Verschweigen bzw. Leugnen der Einschränkung ihre Jobaussichten erhöhen dürfen.

© Anton Porsche/pixelio.de

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Ungefragt müssen Bewerber grundsätzlich nicht auf ihre Behinderung hinweisen. Eine Ausnahme besteht, wenn der Bewerber aufgrund der Behinderung die Arbeitsleistung nicht erbringen kann. Dann muss der Bewerber erklären, wie sich die Behinderung auf die Arbeit auswirkt.

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Ohne Behindertentestament erbt der Staat!!!

Wenn der Staat das Erbe eines Behinderten kassiert
© Rainer Sturm/pixelio.de

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Mehr als 300.000 Kinder unter 25 Jahre sind in Deutschland behindert. Doch vielen Eltern ist nicht bewusst, dass im Falle des Ablebens eines oder beider Elternteile, der Staat mitunter einen großen Teil des vererbten Vermögens für die Pflege- und Betreuungshilfe „kassiert“. Es sei denn: Die Eltern haben rechtzeitig ein sogenanntes „Behindertentestament“ erstellt.

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Müssen Behinderte mit einer Begleitperson doppelt zahlen?

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© Uta Herbert / pixelio.de

Diese Frage stellen sich Menschen mit Behinderungen, die dauerhaft im Alltag auf eine persönliche Assistenz angewiesen sind, vor jedem kostenpflichtigen Eintritt z. B. ins Kino, Theater oder in die Disco.

Sind die Veranstalter verpflichtet, der Begleitperson freien Eintritt zu gewähren?

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