Monats-Archiv:Oktober, 2015

Sprechstunde für Betroffene zum Thema Diskriminierung

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© Klaus Klingelberg/pixelio.de

Wer Wann Was Wie Wo?

Neben der wie gewohnt stattfindenden offenen Sprechstunde bietet das Zentrum für Selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen e.V. am 09.12.2015 in der Zeit von 15 bis 18 Uhr in der Rheinallee 79-81 in 55118 Mainz eine kostenlose Sprechstunde mit einem Rechtsanwalt zum Thema Diskriminierung an.

Für Wen?

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Behinderte Schülern dürfen länger schreiben!

Mit Behinderung länger schreiben!!!

Schüler mit motorischen Einschränkungen haben Anspruch auf verängerte Bearbeitungszeit, soweit dadurch der infolge der Behinderung entstandene Nachteil ausgeglichen wird.

© Alexandra H./pixelio.de

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Über den Umfang der zu gewährenden Schreibverlängerung entscheidet in der Regel die Schulleitung nach Vorschlag und in Absprache mit den unterrichtenden Lehrkräften. In Zweifelsfällen ist die Entscheidung der zuständigen Schulaufsichtsbehörde einzuholen.

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Welche Hilfe erhalten Schüler mit einer Behinderung?

Ihre Ansprüche:

Schüler mit einer Behinderung haben Anspruch auf entsprechende Hilfestellungen. Dadurch soll die Chancengleichheit der Schüler wiederhergestellt werden.

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© Alexandra H._pixelio.de

Mögliche Unterstützungen, die beispielsweise beansprucht werden können:

– verlängerte Klassenarbeitszeiten bei motorischen Einschränkungen

–  Aufteilung der Klassenarbeit in mehrere Teile bei begrenzter Konzentrationsfähigkeit

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Muss Stadt Integrationshelfer für den Nachmittagsunterricht zahlen?

Wie würden Sie entscheiden?

Die Stadt Neuss weigert sich für die Nachmittagsbetreuung eines geistig behinderten Kindes an einer Realschule den nötigen Integrationshelfer zu bezahlen. Die Begründung des Sozialdezernenten:  „…es handelt sich hier um eine freiwillige Leistung der Stadt, die wir eigentlich nicht gewähren dürfen.“

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Die Aufgabe von Integrationshelfern ist, sich um Kinder zu kümmern, die eine feste Bezugsperson benötigen. Im Vormittagsunterricht werden diese Helfer an Regelschulen auch von der Stadt bezahlt. Weiterlesen

Touristenbahn nur für Menschen ohne Rollstuhl?

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© Jens Bredehorn / pixelio.de

Diese Frage beantwortet der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V. (BSK) in einem aktuellen Fall wie folgt:

„Die kürzlich in Bernkastel-Kues in Betrieb genommene neue Touristenbahn ist für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind und ihren Rollstuhl auch nicht für wenige Schritte verlassen, geschweige denn Treppen bzw. Stufen überwinden können, nicht nutzbar.“

Doch ist dies verboten?

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