Wer musste selbst Diskriminierung erleben?

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© Tim Reckmann/Pixelio.de

Diese Frage stellt die Antidiskrimierungsstelle des Bundes den Menschen in Deutschland im Rahmen einer Umfrage.

Wichtig!

Betroffene sollten sich an der Umfrage beteiligen!!!

Diskriminierungen wegen der Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität sind verboten.

Opfer von Diskriminierungen stehen unter den Voraussetzungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) Schadensersatzansprüche zu.

Doch die Anzahl der Gerichtsurteile zum AGG erweckt den Eindruck, Diskriminierungen finden in Deutschland kaum statt. Statistische Daten zu Diskriminierungserfahrungen fehlen. Viele Diskriminierungen geschehen im Verborgenen.

Warum ist die Beteiligung an der Umfrage so wichtig?

Ohne einen Überblick über die Anzahl der Diskriminierungen in Deutschland lässt sich Diskriminierung nicht wirksam bekämpfen. Die Bedeutung des Themas geht unter. Dies hat auch Auswirkungen auf die Behandlung bekannter Fälle in der Praxis und die Behandlung des Themas in der Politik. Die Antidiskriminierungsstelle möchte bereits 2016 Ergebnisse der Umfrage veröffentlichen und anschließend konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis erarbeiten. Daher ist es wichtig, dass jeder der Diskriminierung am eigenen Leib erleben musste, sich an der Umfrage beteiligt.

Wie, Wo, Bis wann können sich Betroffene beteiligen?

Alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren können sich vom  01.09.2015 bis zum 30.11.2015 beteiligen.

Den Fragebogen zur Umfrage und nähere Informationen erfahren Sie hier.

Inhaltliche Fragen zur Umfrage beantwortet Nathalie Schlenzka (Bundesantidiskriminierungsstelle) unter Nathalie.Schlenzka@ads.bund.de oder Tel.: 03018 555 1813

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3 Kommentare

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Es gibt viele Sachen wo Behinderte Menschen noch Diskriminiert werden. Es sind noch lange nicht alle Gebäude Rollstuhlgerecht gemacht.
Auch werden noch viel zu oft die Behindertenparkplätze von Rücksichtslosen Autofahrern zu geparkt. Da würde nur ein richtig hohes Bußgeld mit vielen Punkten und sofortigem Abschleppen von dem Auto helfen.

Behinderte vor allem Menschen (Männer) im Rollstuhl werden auch noch da Diskriminiert wenn man zu denn Gewissen Damen oder Häusern gehen möchte. Da heißt es dann fast immer nein unser Haus ist nicht Rollstuhlgerecht oder die Damen haben keine Erfahrung mit behinderten Menschen.

Da ist noch sehr viel Aufklärungsarbeit zu leisten!

Hallo,

wir, Familie Pretzl wurden gemobbt, weil wir anders waren, demokratischer ohne Konfession und nicht am Fußballplatz waren – seit 2003.

Die Polizei sprach vom Dorfmob. Cybermobbing … aber keiner traut sich das Thema wirklich anzugehen.

Mit freundlichem Gruß
Barbara Rauh-Pretzl

„Das man den alleine hier rumfahren lässt!

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